Patientenverfügung

Veranstaltung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht:
"Nicht am Schlauch hängen"

Am 28.05.2013 haben wir unsere Kunden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eingeladen. Im Rahmen unserer Beratungen haben wir festgestellt, dass viele Kunden für sich zu diesen Themen noch keine Regelung gefunden haben und hier Beratungsbedarf besteht.

Rund 30 Kunden verfolgten den interessanten Vortrag von Rechtsanwalt Volker Loeschner. Er ist spezialisiert auf das Thema Zahn- und Medizinrecht und ist demnach ein ausgewiesener Experte für das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Die Einführung von Herrn Loeschner in das Themenfeld hat gezeigt, wie relevant das Thema für jeden sein kann und wie schnell die Fragestellungen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht akut werden können.

Unglücksfälle können jeden Tag passieren und dann ist es gut, wenn gewisse Verantwortlichkeiten geregelt sind. In einer Patientenverfügungen können Sie schriftlich festhalten, was im Falle von schweren Unfällen und Krankheiten mit Ihnen passieren soll, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind Entscheidungen zu treffen. Eine Vorsorgevollmacht ist notwendig, da die Personensorge und die finanzielle Sorge nicht automatisch durch ein Verwandtschaftsverhältnis (z.B. Eheleute, Familie etc.) geregelt sind. Ein Verweis auf Ihre Patientenverfügung sollten Sie empfehlenswerter Weise in Ihrem Portemonnaie aufbewahren. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, wird gerichtlich ein Betreuer bestellt, der dann die Entscheidungen für Sie trifft.

Herr Loeschner wies darauf hin, dass eine Vorsorgevollmacht nicht stillschweigend erfolgen sollte, sondern, dass Sie sich mit der bevollmächtigten Person abstimmen sollten. Darüber hinaus empfiehlt der Anwalt die Patientenverfügung regelmäßig zu aktualisieren, damit erkennbar ist, dass es sich wirklich noch um Ihren aktuellen Willen handelt.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie neben den medizinischen Fragen weitere Rechte im Falle einer Notsituation an andere Personen übertragen. So können Sie beispielsweise auch Wohnungs-, Geld- und Betreuungsangelegenheiten regeln oder Personen benennen, die Sie vor Behörden und Gerichten vertreten dürfen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Ihre Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer in Berlin registrieren zu lassen.

Nach dem Vortrag hat Herr Loeschner viele offene Fragen unserer Kunden beantworten können. Alle Zuhörer haben ein umfangreiches Informations- und Vorlagen-Paket erhalten, um die notwendigen Reglungen für sich und Ihre Familie selbstständig treffen zu können, denn in den meisten Fällen ist die Konsultation eines Anwalts oder die Bestätigung durch einen Notar gar nicht nötig. Darüber hinaus hat der äußerst kompetente Anwalt angeboten für telefonische Rückfragen zur Verfügung zu stehen.

Wir danken Herrn Loeschner für den informativen und interessanten Vortrag und freuen uns bald, unsere Kunden zu einem weiteren Informationsabend einladen zu dürfen.Ihre Agentur Andreas Klatt

 

Kontaktdaten des Referenten
Kanzlei für Zahn- und Medizinrecht
Rechtsanwalt Volker Loeschner
13469 Berlin-Reinickendorf
Zabel-Krüger-Damm 201
Telefon: (030) 54481786
www.zahn-medizinrecht.de